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    <title>Herzinfarkt (Rubrik:Das vergessene Wundermedikament)</title>
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    <dc:publisher>Gobsch</dc:publisher>
    <dc:creator>Gobsch (mailto:&amp;#104;&amp;#101;&amp;#108;&amp;#109;&amp;#117;&amp;#116;&amp;#64;&amp;#103;&amp;#111;&amp;#98;&amp;#115;&amp;#99;&amp;#104;&amp;#46;&amp;#100;&amp;#101;)</dc:creator>
    <dc:date>2005-03-14T07:51:11Z</dc:date>
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    <title>Herzinfarkt</title>
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  <item rdf:about="http://herzinfarkt.twoday.net/stories/494670/">
    <title>Das vergessene &quot;Wundermedikament&quot;</title> 
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    <description>&lt;font color=red size=3&gt;&lt;b&gt;Dr. med. J&amp;uuml;rgen von Rosen Schlosspark Klinik Gersfeld&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naturheilkundliche Ratschl&amp;auml;ge aus der Landarztpraxis&lt;br /&gt;
Das vergessene &amp;#8222;Wundermedikament&quot;&lt;/b&gt;&lt;/font&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fall 1.: Frau K. ist 99 Jahre alt. Seit 20 Jahren wird sie von mir medizinisch versorgt. Ich habe aber noch nie einen Hausbesuch bei ihr gemacht. Sie wird von ihrer Tochter vorbildlich gepflegt und betreut. Eines Tages, mitten im Sommer, bittet ihre Tochter um einen Hausbesuch, da die Mutter verwirrt sei und nicht mehr aufstehen k&amp;ouml;nne. Ich fahre sofort hin und finde die alte Dame in einem deutlich reduzierten Zustand, anscheinend einer absoluten Tachyarrhythmie mit Vorhilfflimmern. Ich injiziere das &amp;#8222;Wundermedikament&quot; sowie Isoptin, das sie in oraler Form schon seit einigen Jahren bekommen hatte. Nach insgesamt 3 intraven&amp;ouml;sen Injektionen ist die Patientin f&amp;uuml;r ein halbes Jahr wieder v&amp;ouml;llig hergestellt. Sie braucht keine weiteren Besuche. Kurz vor ihrem 100. Geburtstag tritt die gleiche Situation auf. Diesmal gebe ich 4 Injektionen jeweils im Abstand von zwei Tagen. Den 100. Geburtstag &amp;uuml;berlebt die alte Dame in ausgezeichneter Verfassung im Kreise ihrer Gro&amp;szlig;familie, nur etwas behindert durch ihre Schwerh&amp;ouml;rigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fall 2: Frau B. ist 82 Jahre alt. Neben einem schwer einstellbaren insulinpflichtigen Diabetes mellitus bestehen eine hochgradige Adipositas, eine Hypertonie sowie inzwischen eine schwere biventrikul&amp;auml;re dilatative Kardiomyopathie, um nur die wichtigsten Diagnosen zu nennen. Die Patientin weist ein beiderseits massiv vergr&amp;ouml;&amp;szlig;ertes nahezu thoraxwandst&amp;auml;ndiges Herz auf. Deutliche Stauungsger&amp;auml;usche dorsal &amp;uuml;ber den Lungenpartien mit Winkelergu&amp;szlig; rechts. Der behandelnde Internist bezeichnet diesen Zustand als absolutes Finalstadium bei schwerer Herzinsuffizienz mit den o.g. zus&amp;auml;tzlich belastenden Begleitkrankheiten. Neben der &amp;uuml;blichen Therapie des Diabetes mit Insulininjektionen, eine Hypertonustherapie sowie einer ausreichenden Diuretikagabe injiziere ich in regelm&amp;auml;&amp;szlig;igen Abst&amp;auml;nden 2  3 x die Woche das noch nicht genannte &amp;#8222;Wundermedikament&quot;. Anfangs machen wir regelm&amp;auml;&amp;szlig;ig Hausbesuche bei der Patientin, die zwar nur 50 m von der Praxis entfernt wohnt, aber nicht in der Lage ist, die Praxis aufzusuchen. Nach ca. 20 Injektionen kann sie wieder in die Praxis kommen. Nach 40 Injektionen ist sie soweit wieder hergestellt, da&amp;szlig; sie bequem einkaufen, spazierengehen und ihren Haushalt versorgen kann. Selbst ihren an einem Apoplex erkrankten Ehemann kann sie wieder etwas pflegen. Dieser Zustand h&amp;auml;lt bereits einige Monate an, wobei nach der letzten internistischen Untersuchung mit der  Diagnose des Finalstadiums inzwischen fast 9 Monate vergangen sind. Die Patientin ist jetzt recht optimistisch und kommt trotz der N&amp;auml;he zur Praxis relativ unregelm&amp;auml;&amp;szlig;ig, weil sie gegen&amp;uuml;ber den vielen Spritzen eher mi&amp;szlig;trauisch ist und glaubt, da&amp;szlig; es umso besser ist, je weniger Injektionen sie bekommt. Da sie in relativ gutem Zustand ist, dr&amp;auml;nge ich auch nicht auf eine regelm&amp;auml;&amp;szlig;ige zwei oder dreimalige Injektion pro Woche. Vor einem Jahr bei der letzten klinischen Therapie erhielt die Patientin noch 15 verschiedene orale Medikamente neben den regelm&amp;auml;&amp;szlig;igen Insulingaben. Inzwischen konnte die Medikation auf 6 verschiedene Medikamente reduziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fall 3: Herr K. ist 86 Jahre alt. Nachdem seine Frau verstorben ist, lebt er allein und kommt insgesamt recht gut zurecht. Bei einer absoluten Arrhythmie mit Vorhofflimmern erh&amp;auml;lt er regelm&amp;auml;&amp;szlig;ig Lanitop in einer ausreichenden Dosierung. Trotzdem tritt bei ihm im Laufe der Jahre eine zunehmende Herzinsuffizienz auf, die mit den &amp;uuml;blichen diuretischen Ma&amp;szlig;nahmen nicht zu beheben ist. Ich rate ihm zu einer Injektionskur mit meinem Wundermedikament, insgesamt 10 Injektionen in 2-t&amp;auml;gigen Abst&amp;auml;nden, also 3 x pro Woche. Nach Abschlu&amp;szlig; dieser Behandlung ist Herr K. wieder v&amp;ouml;llig in Ordnung, seine Herzinsuffizienz ist weitgehend verschwunden, er ist guter Dinge und kommt mit seinem Leben als Witwer mit allen auf ihn zukommenden Aufgaben in Haus und Garten gut zurecht. Die Injektionskur wurde vor &amp;uuml;ber einem Jahr durchgef&amp;uuml;hrt. Seither war keine zweite Behandlung notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Liste dieser sogenannten &amp;#8222;F&amp;auml;lle&quot; lie&amp;szlig; sich beliebig fortf&amp;uuml;hren. Es klappt zwar nicht in jedem Falle so spektakul&amp;auml;r, wie besonders im Fall 1 und 2, es ist aber fast bei jedem der von mir behandelten Patienten eine doch eindeutige Besserung des Befindens festzustellen, wenn eine echte Herzinsuffizienz vorgelegen hat.&lt;br /&gt;
Wie hei&amp;szlig;t nun dieses &amp;#8222;Wundermedikament&quot;, dessen Namen ich bisher &amp;#8222;schamhaft&quot; verschwiegen habe, um mich bei seri&amp;ouml;sen kardiologisch versierten Kollegen nicht l&amp;auml;cherlich zu machen: Es hei&amp;szlig;t Strophantin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strophantin wurde in den 20er Jahren von Prof. Domagk in Berlin entwickelt und zur Behandlung der Herzinsuffizienz eingesetzt. Seit dieser Zeit galt es bis in die 70er Jahre als Standardmedikation des insuffizienten Herzens. Seitdem ist es anscheinend v&amp;ouml;llig in Vergessenheit geraten, m&amp;ouml;glicherweise auch deswegen, weil die Amerikaner die Strophantin-Therapie seit jeher abgelehnt haben. Die Gr&amp;uuml;nde daf&amp;uuml;r sind mir nicht bekannt. Vielleicht haben sie einfach &amp;uuml;berdosiert und damit Todesf&amp;auml;lle provoziert. Dies kann man ja  wie bekannt auch mit Digitalis erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe in meiner nunmehr 35 j&amp;auml;hrigen &amp;auml;rztlichen T&amp;auml;tigkeit Strophantin als h&amp;auml;ufig sehr segensreiches Medikament kennengelernt, nicht zuletzt in den letzten Jahren in meiner Landarztpraxis bei den oben beschriebenen und vielen anderen zum Teil sehr schwierig zu behandelnden herzinsuffizienten Patienten. Die Wirkung dieser Medikation ist einfach wunderbar, wobei ich durchaus auch Strophantin-Injektionen neben einer basalen Digitalistherapie einsetze. F&amp;uuml;r die Kollegen, die sich mit Strophantin nicht mehr gen&amp;uuml;gend auskennen, will ich kurz schildern, wie eine solche Behandlung vonstatten geht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man spritzt Strophantin am besten 3 x pro Woche. Es wird immer nur intraven&amp;ouml;s gespritzt. Normalerweise nimmt man 1/4 mg, bei niedrigem K&amp;ouml;rpergewicht evtl. 1/8 mg. Auch wenn jemand digitalisiert und trotzdem herzinsuffizient ist, benutze ich anfangs 1/8 mg, um den Herzmuskel wieder an das Strophantin zu gew&amp;ouml;hnen. Man k&amp;ouml;nnte evtl. mit 1/4 mg zu hoch liegen und dann eher das Herz &amp;uuml;berstrapazieren. Mit 1/8 mg liegt man richtig. Es kommt ja auch nicht darauf an, ob man nach 5, 10 oder 14 Injektionen das gew&amp;uuml;nschte Ziel erreicht hat. Ich injiziere normalerweise eine Serie von 10 Injektionen intraven&amp;ouml;s, soda&amp;szlig; die Behandlung nach insgesamt 3 Wochen abgeschlossen ist. Ist dann noch kein befriedigender Erfolg da, dann mu&amp;szlig; die Injektionsserie weitergef&amp;uuml;hrt werden, wie bei der Patientin im Beispiel 2, bei der wir insgesamt schon 40 Injektionen durchgef&amp;uuml;hrt haben. Der Erfolg d&amp;uuml;rfte fast immer eintreten, wenn das Leiden urs&amp;auml;chlich mit einer Herzinsuffizienz zusammenh&amp;auml;ngt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir reichern allerdings das Strophantin mit einer Ampulle Crataegus der Fa. Kattwiga an. Fr&amp;uuml;her gab es eine Kombination Strophantin und Crataegus von der Fa. Schwabe. Diese wurde vor vielen Jahren leider aus mir bisher unerkl&amp;auml;rlichen Gr&amp;uuml;nden aus dem Verkehr gezogen. Es war ein sagenhaft gutes Medikament. Mit der Kombination von Strophantin und Crataegus Kattwiga haben wir aber ein &amp;auml;hnlich wirksames Medikament zur Hand, mit dem man gut arbeiten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine &amp;Uuml;berdosierung ist bei dem von mir genannten Vorgehen eigentlich nicht m&amp;ouml;glich. Wer anfangs zur&amp;uuml;ckhaltender sein will, der sollte mit 1/8 Strophantin anfangen und dazu eine Ampulle Crataegus Kattwiga nehmen. Sp&amp;auml;ter kann er dann auf&apos;/. &amp;uuml;bergehen. Die Behandlung dauert dann vielleicht - wie oben geschildert - ein wenig l&amp;auml;nger, wird aber trotzdem erfolgreich durchgef&amp;uuml;hrt werden k&amp;ouml;nnen. Es gibt auch eine orale Form von Strophantin, n&amp;auml;mlich &amp;#8222;Strodival&amp;reg;&quot;. Leider ist dieses Medikament nach meiner Erfahrung l&amp;auml;ngst nicht so wirksam wie die i.v.lnjektion. Es kommtallenfalls in Frage, wenn Injektionen nicht m&amp;ouml;glich sind. Gelegentlich treten dann bei ausreichender Dosierung Magenprobleme auf. Auch wenn es von Strophantin keine gro&amp;szlig;en Studien und keine &amp;#8222;evidence based medicine&quot; im Sinne der Schulmedizin gibt, ist dieses Medikament nach wie vor ein wahres Wundermedikament f&amp;uuml;r unsere alten Patienten mit einer Herzinsuffizienz, die oft mit den sonst zur Verf&amp;uuml;gung stehenden Ma&amp;szlig;nahmen nicht mehr zu beherrschen ist. Wie gesagt, sind die oben genannten Beispiele nur die Spitze einer Vielzahl von Patienten, denen ich mit dieser ganz einfachen und sehr preiswerten StrophantinTherapie helfen konnte. Es w&amp;auml;re schade, wenn in der modernen Medizin diese wertvollen Erfahrungen verloren gingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.schloss-klinik.de/Publikationen/Wunder/body_wunder.html&quot;&gt;http://www.schloss-klinik.de/Publikationen/Wunder/body_wunder.html&lt;/a&gt;</description>
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    <dc:subject>Das vergessene Wundermedikament</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Gobsch</dc:rights>
    <dc:date>2005-01-29T17:12:51Z</dc:date>
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