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    <title>Herzinfarkt (Rubrik:Dr Friedrich Lautemann)</title>
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    <dc:publisher>Gobsch</dc:publisher>
    <dc:creator>Gobsch (mailto:&amp;#104;&amp;#101;&amp;#108;&amp;#109;&amp;#117;&amp;#116;&amp;#64;&amp;#103;&amp;#111;&amp;#98;&amp;#115;&amp;#99;&amp;#104;&amp;#46;&amp;#100;&amp;#101;)</dc:creator>
    <dc:date>2005-03-30T09:59:36Z</dc:date>
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    <title>Herzinfarkt</title>
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  <item rdf:about="http://herzinfarkt.twoday.net/stories/541136/">
    <title>g-Strophanthin: Ein vernachl&amp;auml;ssigtes Naturheilmittel zur Herzbehandlung und...</title> 
    <link>http://herzinfarkt.twoday.net/stories/541136/</link>
    <description>&lt;font color=red size=3&gt;&lt;b&gt;g-Strophantin: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein vernachl&amp;auml;ssigtes Naturheilmittel &lt;br /&gt;
zur Herzbehandlung und Infarktverh&amp;uuml;tung&lt;/b&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Friedrich Lautemann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#8222; Die Binsenweisheit, dass Wirkungen nicht von wissenschaftlichen  Nachweisen abh&amp;auml;ngen, ist in der Schulmedizin unbekannt geblieben oder wird zumindest ignoriert. Der erfolgte oder nicht erfolgte Nachweis &amp;auml;ndert an der Wirkung gar nichts. &amp;#8220;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Kaegelmann, Arzt und Autor des Buches: Herz-Kreislauf-Krankheiten endlich im Griff&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesundheit ist ein Informationsproblem. Je weniger gesund ein Mensch ist, desto gr&amp;ouml;&amp;szlig;er wird die Bedeutung dieses Wertes f&amp;uuml;r ihn. Sich in Sachen eigener Gesundheit verantwortlich zu informieren kann man nicht delegieren, nicht einmal auf den Arzt seines Vertrauens, weil das Interesse an der eigenen Gesundheit bei niemandem gr&amp;ouml;&amp;szlig;er ist als bei einem selbst. &amp;Auml;rzte sind allerlei Irrt&amp;uuml;mern und nicht selten Entscheidungsfaktoren ausgesetzt, welche den Gesundheitsinteressen des Patienten abtr&amp;auml;glich sind. Will man gesund bleiben oder seine Krankheit &amp;uuml;berwinden, ist es sehr hilfreich, sich gut zu informieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
F&amp;uuml;r Infarktpatienten und Infarktgef&amp;auml;hrdete mag es sich verwunderlich anh&amp;ouml;ren:  Die medizinische Wissenschaft kennt einen Stoff, mit dem sich Herznekroseerkrankungen (Nekrose: lokaler Gewebetode in einem Organ als schwerste Folge eines Sauerstoffmangels oder anderen &amp;ouml;rtlichen Stoffwechselst&amp;ouml;rungen) statistisch in hohem Ma&amp;szlig; durch orale Einnahme eines fast v&amp;ouml;llig nebenwirkungsfreien Medikaments verhindern lassen. Das Wirkmittel hei&amp;szlig;t Strophantin, das Medikament Strodival und ist wie Digitalis ein Herzglycosid, wenn auch eines mit anderer: protektiver Wirkung. Die Wirkung von Digitalis beschr&amp;auml;nkt sich auf die Verbesserung  der Kontraktilit&amp;auml;t des besch&amp;auml;digten Herzmuskels. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strophantin haben Pharmaindustrie und  Schulmedizin zu einem Au&amp;szlig;enseiterdasein in einer Gesellschaft verurteilt, in der zwei Millionen Menschen an Herzinsuffizienz leiden: Aus diesem Heer von Herzkranken gehen die j&amp;auml;hrlich sage und schreibe 270.000 Herzinfarktf&amp;auml;lle hervor, von denen ein Drittel der Betroffenen sofort oder auf dem Weg ins Krankenhaus sterben, der Rest geht in die klinische und ambulante Behandlung der Schulmedizin: Eine sich st&amp;auml;ndig vermehrende, stabile Nachfrage nach &amp;auml;rztlichen Leistungen,  pharmazeutischen Pr&amp;auml;paraten und Bestattungsunternehme.  Anstatt diese massenhaft auftretenden Herzerkrankungen durch den kunstgerechten Einsatz von Strophantin zu verhindern, zumindest drastisch zu reduzieren,    werden &amp;uuml;ber Jahrzehnte gesammelte segensreiche Erfahrungen  mit Strophantin an ungez&amp;auml;hlten Herzpatienten in deutschen Kliniken und Arztpraxen beiseite geschoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Gesundheitsinfo wird ein chronologischer Abriss der wechselvollen Geschichte  des Hormons Strophantin gegeben, das den unerreichten breiten therapeutischen: das Herz sch&amp;uuml;tzenden Nutzen dieses Wirkmittels  und das f&amp;uuml;r seine Anwendung Wesentliche darstellt. Die Hauptinformationsquelle ist das Sachbuch des Internisten,  Herz- und Strophantin-Spezialisten Hans Kaegelmann: &amp;#8222;Herz-Kreislauf-Krankheiten endlich im Griff&amp;#8220;. Kaegelmann ist  amtierender Pr&amp;auml;sident der Internationalen Gesellschaft f&amp;uuml;r Interdisziplin&amp;auml;re Wissenschaften. Seine Postanschrift ist:  Postfach 1168 in 51556 Windeck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier die atemberaubende  Geschichte eines der segensreichsten Medikamente in der kardiologischen Krankenbehandlung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;1859&lt;/b&gt; erkrankte der Engl&amp;auml;nder Dr. Kirk, Konsul von Sansibar, auf einer seiner Reisen ins Sambesigebiet an einer Tropeninfektion. Er klagte &amp;uuml;ber beklemmende, stechende Schmerzen in der Herzgegend. Dr. Kirk hatte in sein Reisegep&amp;auml;ck Samen der Liane Strophantus gratus gesammelt.  Er hatte erfahren,  dass die dortigen Eingeborenen aus diesen Samen ein Pfeilgift herstellten. Die eingesammelten Strophantussamen verunreinigten seine Zahnb&amp;uuml;rste, die er wie die Samen in seinem Reisegep&amp;auml;ck mit sich trug. Beim Z&amp;auml;hneputzen verschwanden wie durch ein Wunder seine Herzbeschwerden. Mit diesem Urdoppelblindversuch beginnt die Geschichte eines der segensreichsten Arzneimittel, das der Menschheit zuf&amp;auml;llig in die H&amp;auml;nde fiel:  Dr. Kirk brachte den Strophantussamen nach England. Konsul Kirk berichtete &amp;uuml;ber seine Erfahrung, die er w&amp;auml;hrend seiner Reise ins Sambesigebiet beim Z&amp;auml;hneputzen gemacht hatte: Sie deutete auf eine verbl&amp;uuml;ffende Arzneiwirksamkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;1862&lt;/b&gt; erfolgten pharmakologische Versuche mit Strophantin durch den Edinburgher Arzt Thomas Fraser. Er stellte einen alkoholischen Auszug des Strophantussamens her und erprobte sein Produkt 16 Jahre klinisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;1865 &lt;/b&gt;wurde Strophantin in zunehmend gro&amp;szlig;em Umfang in der von Dr. Fraser entwickelten und klinisch an seinen Herzpatienten erprobten Form als Arznei verwendet, nicht nur in England, aber dort besonders. Fortan geh&amp;ouml;rte das peroral (&amp;uuml;ber den Mund) angewendete Strophantin im ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhundert zu den umfangreichsten Anwendungen  von Medikamenten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;1893&lt;/b&gt; wurde Strophantin als Tct. (Abk&amp;uuml;rzung von Tinctura = Tinktur)   Strophanti, dem alkoholischen Auszug  des Strophantussamens, in das Deutsche Arzneibuch offiziell aufgenommen. Seitdem wird Strophantin vorrangig im deutschsprachigen Raum angewendet und durch die renommiertesten Kliniker ihrer Zeit ger&amp;uuml;hmt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;1893&lt;/b&gt;, im selber Jahr der Registrierung des Medikaments im Deutschen Arzneibuch, erkl&amp;auml;rte der Wiener Universit&amp;auml;tskliniker Brestowski orales Strophantin als dem Herzglycosid Digitals (Glykoside sind pflanzliche, in Zucker spaltbare Verbindungen) &amp;uuml;berlegen. Digitalis hat heute Strophantin fast vollkommen verdr&amp;auml;ngt: zu Unrecht, wie man sehen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;1901&lt;/b&gt; gaben die deutschen Universit&amp;auml;tskliniker Ludolf von Krehl und J&amp;uuml;rgensen im Handbuch der Inneren Medizin aufgrund ihrer klinischen Erfahrungen eine &amp;auml;hnliche Beurteilung ab wie ihr Wiener Kollege Brestowski. Der Heidelberger Arzt von Krehl galt damals als bedeutendster deutscher Herzspezialist. Er r&amp;uuml;hmte die &amp;#8222;vorz&amp;uuml;gliche Eignung&amp;#8220; oralen Strophantins sowohl bei Herzinsuffizienz (Herzschw&amp;auml;che) als auch &amp;#8222;in all den zahlreichen F&amp;auml;llen von Myokorderkrankungen (Myokard ist der Herzmuskel mitsamt eines bestimmten Teiles der Herzwandschicht), in denen keine Herzschw&amp;auml;che, aber doch Behandlungsbed&amp;uuml;rftigkeit bestehe. &amp;#8222;In der Regel&amp;#8220;, so der Herzspezialist, erg&amp;auml;ben sich &amp;#8222;ausgezeichnete Erfolge&amp;#8220; des &amp;#8222;ganz vortrefflichen Strophantins&amp;#8220;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J&amp;uuml;rgensen bezeichnete orales Strophantin gar als &amp;#8222;einzigartig&amp;#8220; unter den Herzmitteln, da es l&amp;auml;ngere Zeit hindurch genommen werden k&amp;ouml;nne und die &amp;#8222;ernsthaften Vergiftungserscheinungen&amp;#8220;des Digitalis nicht ausl&amp;ouml;se.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;1902&lt;/b&gt; lobte der Erlanger Universit&amp;auml;tskliniker Adolf Str&amp;uuml;mpell die Tinctura Strophanti im Gegensatz zu Digitalis als von &amp;#8222;entschieden g&amp;uuml;nstiger Wirkung&amp;#8220; bei folgenden Diagnosen: Lungen&amp;ouml;dem, akute Herzinsuffizienz infolge Infektionskrankheiten wie Pneumonie (Entz&amp;uuml;ndung der Lunge), Grippe, Scharlach, Typhus, akuter Herzinfarkt, Stenokardien (Angina pectoris-Anf&amp;auml;lle: oft ein Durchgangstadium einer bedrohlichen koronaren Herzerkrankung, die unbehandelt zum Tod f&amp;uuml;hrt, auch Herzbr&amp;auml;une genannt) und stauungslosen Doppelinsuffizienzen (globale Herzleistungs-schw&amp;auml;che: sowohl die linke als auch die rechte Herzh&amp;auml;lfte arbeiten mit verminderter Pumpkraft).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Str&amp;uuml;mpell dosierte 3 mg t&amp;auml;glich oder 2 mg st&amp;uuml;ndlich  Tct. (Tinctura) Strophanti. Rechtsherzinsuffizienzen behandelte er  mit Strophantin-Digitalis-Mischtherapie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;1907&lt;/b&gt; r&amp;uuml;hmte von Krehl die &amp;Uuml;berlegenheit der Strophantintinktur, wenn &amp;uuml;ber einen l&amp;auml;ngeren Zeitraum medikament&amp;ouml;se Behandlung erforderlich sei, und Digitalis &amp;#8222;unter allen Umst&amp;auml;nden&amp;#8220; schon nach wenigen Tagen ausgesetzt werden m&amp;uuml;sse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Bis 1905&lt;/b&gt; bildeten  die Linksmyokardsch&amp;auml;den, die nicht hydropisch dekompensierten  (also ohne die Symptomatik der Wasseransammlung verlaufen), das haupts&amp;auml;chliche therapeutische Anwendungsfeld f&amp;uuml;r die Strophantintinktur.  F&amp;uuml;r die zu hydropischer Dekompensation tendierenden Rechtsherzinsuffizienzen wurden beide Herzglycoside -  Digitalis und Strophantin - angewendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;1902&lt;/b&gt; wandte der Essener Praktiker Mendel als erster Strophantin auch intraven&amp;ouml;s an. Der Arzt Albert Fr&amp;auml;nkel &amp;uuml;bernahm diese intraven&amp;ouml;se Applikationsform (Verabfolgen durch die Nadel) und f&amp;uuml;hrte sie &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;1906&lt;/b&gt; in Krehls Klinik erfolgreich vor. Die intraven&amp;ouml;se Applikationsform erm&amp;ouml;glichte es, gr&amp;ouml;&amp;szlig;ere Mengen des Wirkstoffes an das Herz heranzubringen. Es erwies sich, dass die therapeutische Breite des intraven&amp;ouml;s dargereichten Strophantins sehr gering ist: sie liegt zwischen 0,1 und 0,5 mg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
H&amp;ouml;here  intraven&amp;ouml;s applizierte Dosen von Strophantin f&amp;uuml;hrten in den USA zu Todesf&amp;auml;llen. Das vor allem im deutschsprachigen europ&amp;auml;ischen Raum bew&amp;auml;hrte und erfolgreich eingesetzte Herzmittel setzte sich aus diesem Grund in den Vereinigten Staaten von Amerika nicht durch. In Deutschland dagegen wurde es dagegen zu dem am meisten intraven&amp;ouml;s verabreichten Medikament. Todesf&amp;auml;lle infolge von &amp;auml;rztlichen Behandlungsfehlern gab es nicht. Strophantin bew&amp;auml;hrte sich auch, wenn es dem Herzpatienten  intraven&amp;ouml;s gegeben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
W&amp;auml;hrend die intraven&amp;ouml;se Strophantintherapie in Deutschland ihren Siegeszug antrat, geriet die perorale Therapie in Verruf: Zu unrecht hie&amp;szlig; es pl&amp;ouml;tzlich, Strophantin durch den Mund eingenommen werde vom Darm nicht resorbiert, gelange also nicht in die Blutbahn und so nicht in das Herz, seinen Bestimmungsort. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#8222;R&amp;uuml;ckwirkend&amp;#8220; &amp;#8211; so Kaegelmann in seinem au&amp;szlig;ergew&amp;ouml;hnlich informativen Sachbuch &amp;uuml;ber die Herz-Kreislauf-Erkrankungen (es ist kein Strophantinbuch wie das von Rolf-J&amp;uuml;rgen Petry &amp;#8222;Der m&amp;ouml;gliche Sieg &amp;uuml;ber den Herzinfarkt&amp;#8220;) &amp;#8211; &amp;#8222;ist es schwer verst&amp;auml;ndlich, wie in kurzer Zeit ein derart gravierender Verlust l&amp;auml;ngst wissenschaftlich bekannter und gel&amp;auml;ufiger Tatsachen m&amp;ouml;glich wurde. Eine derartige Kuriosit&amp;auml;t wirft auf den in der medizinischen Wissenschaft herrschenden Verstand und auf die in ihr geltende Verantwortung ein ung&amp;uuml;nstiges Licht.&amp;#8220; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So einfach wie man Licht ausdreht war es eines Tages m&amp;ouml;glich, das segenreichste Herzmedikament seiner Bedeutung zu berauben.  Die Motive der Agiteure waren nicht besonders ehrenvoll.  Millionen von Herzpatienten, die keiner fragte,  hatten das Nachsehen. Viele von ihnen bezahlten den h&amp;ouml;chsten Preis: den ihres Lebens. Viele werden diesen Preis noch bezahlen, wenn es nicht gelingt, Strophantin den ihm zukommenden Platz in der Herztherapie zur&amp;uuml;ckzugeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;1914&lt;/b&gt; wies Johannessohn einwandfrei nach, dass Strophantin nicht im Magen-Darm-Kanal zerst&amp;ouml;rt oder seiner Wirkung beraubt wird, weder durch S&amp;auml;uren noch  durch Alkalien in nat&amp;uuml;rlich vorkommenden Konzentrationen, auch nicht durch Enzyme (Fermente als Katalysatoren f&amp;uuml;r die biochemischen Vorg&amp;auml;nge) und auch nicht durch sonst Etwas. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;1928&lt;/b&gt; verhalf Edens, damals renommiertester deutscher Herzspezialist, der intraven&amp;ouml;sen Strophantinbehandlung zum Durchbruch. Strophantin wurde zu dem Arzneimittel, mittels dessen die &amp;Auml;rzte in Deutschland die intraven&amp;ouml;se Injektion erlernten. Edens verwandte Strophantin intraven&amp;ouml;s und rektal (durch den After), und zwar sowohl f&amp;uuml;r Links- wie f&amp;uuml;r Rechtsherzinsuffizienzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folgezeit setzten sich die f&amp;uuml;hrenden deutschen Herzkliniker, darunter Siebeck und Volhard, f&amp;uuml;r Strophantin als das Digitalis &amp;uuml;berlegene Herzglykosid ein, und zwar nachdr&amp;uuml;cklich. Aschbrenner bezeichnete Edens Strophantinbehandlung als &amp;#8222;Gro&amp;szlig;tat der Inneren Medizin, vergleichbar der Insulinentdeckung&amp;#8220;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr als die Linksherz- wurden die Rechtsherzinsuffizienzen behandelt, und zwar mit einer durchschnittlichen Dosis von 0,25 mg. Edens verwendete auch kleinere intraven&amp;ouml;se Dosen, etwa 0,0625 mg (1/6 Milligramm) mit protektiv (sch&amp;uuml;tzender) antistenokardischer Wirkung, allerdings ohne positiv inotrope, also positive  Wirkung  auf die Kontraktilit&amp;auml;t des Herzmuskels, allerdings auch ohne negative inotrope Wirkung auf die Kontraktilit&amp;auml;t und damit auf die Pumpleistung des Herzmuskels, wie es bei Betablockern, Barbituraten und Morphinen der Fall ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;1936&lt;/b&gt; wies H. H. Meyer nach, dass bei Einnahme von Strophantin keine Spuren des Herzmittels in den F&amp;auml;zes (Stuhlgang) zu finden sind: mithin keine Verdachtsmomente daf&amp;uuml;r, die den Standpunkt rechtfertigen w&amp;uuml;rden, Strophantin werde durch den Darm nicht resorbiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;1937&lt;/b&gt; fand Gollwitzer heraus, dass Strophantin den Sauerstoffverbrauch des Herzens steigert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;1941&lt;/b&gt; behandelte Kroetz stark &amp;ouml;demat&amp;ouml;se Rechtsherzinsuffizienzkranke (&amp;ouml;demat&amp;ouml;s = in Form eines &amp;Ouml;dems: massive Ansammlung nicht gerinnender Fl&amp;uuml;ssigkeit z. B. in den unteren Beinen oder der Lunge) mit stark erh&amp;ouml;htem Strophantinbedarf parenteral (&amp;uuml;ber den Darm) mit stark unterdosierter Strophantinmenge unvorteilhaft mit Z&amp;auml;pfchen. Trotz dieser schlecht gew&amp;auml;hlten Verabfolgungsweise waren seine Behandlungserfolge 15 mal h&amp;ouml;her als ohne Strophantingaben und nur halb so niedrig wie mit &amp;uuml;blicher intraven&amp;ouml;ser Strophantinbehandlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;1942&lt;/b&gt; ermittelte Gremels eine Sauerstofffsparwirkung durch  Strophantin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;1943&lt;/b&gt; betonte Sarre, Sch&amp;uuml;ler und Kliniknachfolger Volhards, den grunds&amp;auml;tzlichen Wirkunterschied zwischen Strophantin und Digitalis. Da perorales (durch den Mund verabreichtes) Strophantin im Gegensatz zum intraven&amp;ouml;s applizierten vorz&amp;uuml;glich nur auf Linksherzinsuffizienzen wirkt, nicht aber ausreichend auf hydropisch dekompensierende Rechtsherzinsuffizienzen (also mit der Symptomatik der Wasseransammlung im Gewebe verlaufen), entstand kurioserweise das wissenschaftliche M&amp;auml;rchen, orales Strophantin sei wirkungslos. Man schloss in interessierten Kreisen messerscharf, dass nicht sein kann, was nicht sein darf: ein nicht sehr seltenes Ph&amp;auml;nomen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;1943&lt;/b&gt; erkl&amp;auml;rte Edens in der nun schon 3. Auflage seiner Digitalis-Fibel, dass die Zeit kommen werde, in der man die Unterlassung der Strophantinbehandlung als Kunstfehler verurteilen werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;1944&lt;/b&gt; starb Edens. 1945 endete bekanntlich die globale Katastrophe des Zweiten Weltkriegs. Am deutschen Wesen, auch nicht am deutschen Gesundheitswesen, sollte nun nach dem Willen der Sieger- und Besatzungsm&amp;auml;chte niemand mehr genesen. Unter amerikanischem Einfluss ging die Anwendung und damit auch das Wissen um ihren therapeutischen Nutzen f&amp;uuml;r Herzkranke nach und nach verloren, obwohl einige Kliniken weiterhin Strophantin intraven&amp;ouml;s in gro&amp;szlig;em Umfang, sogar vorbeugend als Infarktprophylaxe, anwendeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;1947&lt;/b&gt; setzte der Stuttgarter Internist Berthold Kern die Erforschung von Strophantin und seiner Anwendungsm&amp;ouml;glichkeiten fort und hob die medizinischen Erkenntnisse weit &amp;uuml;ber das zuvor Erreichte hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;1948&lt;/b&gt; schlug Kern die perlinguale Anwendung (durch die intakte Zungenschleimhaut hindurch) von Strophantin vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;1949&lt;/b&gt; folgte die Pharmafirma Boehringer Kerns Vorschlag und gab Strophoral in Tablettenform heraus. Strophoral wurde umfangreich verordnet und verwendet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im selben Jahr gab Boehringer die von Kern verfasste Brosch&amp;uuml;re &amp;#8222;Die Linksinsuffizienz&amp;#8220; heraus. Darin wird der Leser &amp;uuml;ber die Besonderheiten und &amp;uuml;ber die Erfolge mit Strophoral informiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;1951&lt;/b&gt; publizierte Kern &amp;uuml;ber die orale Strophantin-Behandlung in Buchform. Boehringer Mannheim gab eine Studienreihe &amp;#8222;F&amp;uuml;r und wider die orale Strophantin-Therapie&amp;#8220; heraus. In ihr kamen namhafte Kliniker zu Wort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;1954&lt;/b&gt; best&amp;auml;tigte Professor Max Halhuber als erster Universit&amp;auml;tskliniker der Nachkriegszeit die positive gute Wirkung von Strophoralin einem Aufsatz in der Zeitschrift &amp;#8222;Medizinische Klinik&amp;#8220;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;1955&lt;/b&gt; traten in den USA Todesf&amp;auml;lle infolge von &amp;auml;rztlichen Behandlungsfehlern in Form &amp;uuml;berdosierter intraven&amp;ouml;ser Injektionen von 1 mg Strophantin auf. Die Folge dieser in der &amp;Ouml;ffentlichkeit falsch dargestellten und in Sensationsmanier aufgebauschten Todesf&amp;auml;lle war eine generelle Abwendung von Strophantin und die Beschr&amp;auml;nkung auf Digitalis. Dass die bedauerlichen Todesf&amp;auml;lle die direkte Folge &amp;auml;rztlichen Versagens war wurde in der Pressekampagne unterschlagen. Strophantin wurde zugunsten von Digitalis und anderen Therapeutika in Amerika aus dem Feld geschossen. Eine Kampagne gegen  Strophantin sollte bald auch in Deutschland gestartet werden. Dahinter verborgen:  Pharmainteressen und die Verteidigung wissenschaftlicher Irrt&amp;uuml;mer von Medizinern, die davon beseelt waren, nur die Meinungsgegner irrten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt; 1969&lt;/b&gt; formierte sich die Front der Schulkardiologie gegen Strophantin, als Kern in seinem Buch &amp;#8222;Der Myokardinfarkt&amp;#8220; das seit 1776 bestehende Modell &amp;uuml;ber die Ursache des Herzinfarktgeschehens durch eine neue Theorie ersetzen wollte: Nicht Arteriosklerose (Arterienverkalkung mit Ver&amp;auml;nderungen der Gef&amp;auml;&amp;szlig;wand, die durch arteriosklerotische Plaques die Verengung der Gef&amp;auml;&amp;szlig;lichtung zur Folge haben) f&amp;uuml;hre zur Blutstromunterbrechung in den Herzkranzgef&amp;auml;&amp;szlig;en oder anderswo in  einer Koronararterie durch Thrombus oder Embolie und damit infolge Sauerstoffmangels zur Entstehung von Nekrosen (Untergang von Herzmuskelgewebe als Folge einer &amp;ouml;rtlichen Stoffwechselst&amp;ouml;rung). Vielmehr sei der Verschluss der Herzkranzarterien durch eine Thrombose Folge des Herzinfarkts und der Herznekrosen und nicht seine Ursache: Nirgends gebe es Endarterien im Herzmuskel. Seine Ern&amp;auml;hrung und Sauerstoffversorgung erfolge aus dem Netz, ungest&amp;ouml;rt selbst bei einem Verschluss der einen oder anderen Netzmasche. Ursache des Absterbens von Herzmuskelgewebe sei vielmehr eine &amp;Uuml;bers&amp;auml;uerung des Herzmuskels, die zur Nekrotisierung von Herzmuskelgewebe (Absterben von Herzmuskelgewebe),  zur Herzschw&amp;auml;che oder pl&amp;ouml;tzlichen Herztod f&amp;uuml;hre.  Diese Myokardkrankheiten lassen sich durch Strophantingaben gr&amp;ouml;&amp;szlig;tenteils verhindern beziehungsweise erfolgreich behandeln. Dadurch werde dem Infarkt, auch dem Reinfarkt,  nach bereits erlittenem Infarkt vorgebeugt und Herznekrosen verhindert.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;1970&lt;/b&gt; legte Dr. Berthold Kern eine Statistik aus seiner eigenen Praxis &amp;uuml;ber 15.000 mit Strophantin behandelten F&amp;auml;lle vor, von denen keiner einen Reinfarkt erlitt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit zwei Vortr&amp;auml;gen zum Thema Infarktverh&amp;uuml;tung durch Strophantin im Deutschlandfunk forderte Kern die Schulkardiologen m&amp;auml;chtig  heraus. Wissenschaftslehre und Praxis hatten einen gro&amp;szlig;en Konflikt. Die Absage der Rebellen an die 200 Jahre alte &amp;Uuml;berzeugung der gesamten Schulmedizin, die Koronarthrombose l&amp;ouml;se den Herzinfarkt und dieser den Tod von Herzmuskelgewebe aus, gepaart mit dem Konzept einer oralen Strophantin-Therapie mit der Verhei&amp;szlig;ung, mit dieser auch noch Herzinfarkte und andere Herzkrankheiten verhindern und erfolgreich und sehr einfach: auch preiswert, n&amp;auml;mlich ambulant -  behandeln zu k&amp;ouml;nnen, dies alles war zuviel, um von der orthodoxen Kardiologie akzeptiert zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;1971&lt;/b&gt; luden die Verfechter der orthodoxen Koronartheorie Dr. Kern und weitere Kardiologen aus den Reihen der neu gegr&amp;uuml;ndeten Gesellschaft f&amp;uuml;r Infarktbek&amp;auml;mpfung zu einem wissenschaftlichen Disput ein. Am 19. November 1971 trafen sich die deutschen Herzspezialisten im Heidelberger H&amp;ouml;henrestaurant &amp;#8222;Molkenkur&amp;#8220;. Aus dem Treffen von Berufskollegen wurde kein fruchtbarer wissenschaftlich ernst zu nehmender Disput unter der Fragestellung: K&amp;ouml;nnen wir &amp;#8211; die Eliten &amp;#8211; mit den neuen Erkenntnissen Kerns etwas f&amp;uuml;r die Gesundheit unserer Bev&amp;ouml;lkerung tun? Aus dem Treffen wurde in den Worten Kaegelmanns &amp;#8222;eine Strafaktion&amp;#8220; der konservativen Kardiologen &amp;#8222;nach dem Schema mittelalterlicher Inquisition&amp;#8220;. Sie f&amp;uuml;hlten sich in ihren Interessen bedroht und ihrer Ehre verletzt. Denn mit Kerns Kernsatz, dass orales Strophantin den Herzinfarkt, Killer Nummer 1 unter den Volkskrankheiten, sicher verh&amp;uuml;te, sahen sie einen ungeheuerlichen Vorwurf: Sie behandelten ihre Patienten falsch, weil sie ihnen Strophantin vorenthielten. Fortan ging es nicht mehr um medizinischen Fortschritt in der Behandlung von Herzkranken durch Strophantin und die allgemeine Nutzbarmachung in Jahrzehnten entstandenen Wissens durch den gr&amp;ouml;&amp;szlig;ten Lehrmeister: die Erfahrung durch  Beobachtung.  Es ging darum, dass die &amp;Auml;rzte in aller Welt&lt;br /&gt;
den von Dr. Berthold Kern aus kollegialer R&amp;uuml;cksichtnahme nie ausgesprochenen Vorwurf der bewussten Falschbehandlung nicht auf sich  sitzen lassen wollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schulmedizin begann eine Kampagne, die sie auf ihren eigenen und von der Pharmaindustrie abgeleiteten &amp;ouml;ffentlichen Einfluss st&amp;uuml;tzten. Die Anregung von Prof. Ulrich Gottstein, Frankfurt, an die Kontrahenten, man solle die Streitfragen mit wissenschaftlichen Methoden kl&amp;auml;ren, wurde &amp;#8222;nach allem, was an Behauptungen und Beleidigungen durch die  Massenmedien gegangen sei&amp;#8220;, ausgeschlagen und nach den Worten von Prof. Gotthard Schettler, Heidelberg, als Zumutung angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strophantin wurde mit falschen Argumenten in Verruf gebracht. Sie sitzen in den K&amp;ouml;pfen der meisten Kardiologen fest, darunter das immer wieder nachgeplapperte, oral verabreichtes Strophantin werde nicht ausreichend resorbiert, um als Herzglycosid zu wirken.   Boehringer Mannheim stellte die Produktion von Strophoral ein. Die Gesundheitspolitik schaute nicht  hin, welchen Segen &amp;#8211; auch f&amp;uuml;r die Gesellschaft durch Entlastung der Sozialkassen  &amp;#8211; die kunstgerechte Anwendung von Strophantin f&amp;uuml;r ein un&amp;uuml;berschaubares Heer von Betroffenen jetzt und in der Zukunft entfalten k&amp;ouml;nnte. Die Gleichg&amp;uuml;ltigkeit der Politiker ist schon ver&amp;auml;chtlich, die sie gegen&amp;uuml;ber den Menschen und  dem Gemeinwohl an den Tag legen. Ihre Verantwortung ist erwies  sich bisher im Fall Strophantin und Herzinfarktverh&amp;uuml;tung als eine Scheinverantwortung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Gl&amp;uuml;ck gilt: Wer heilt, hat Recht. Zum Gl&amp;uuml;ck gilt: Die Wahrheit hat sich noch immer durchgesetzt, wie viel Umwege sie auch gehen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur&amp;uuml;ck zur Chronologie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;1972/73&lt;/b&gt; ver&amp;ouml;ffentlichen Manfred von Ardenne und H. G. Lippmann in den Cardiologischen Bulletins einen Aufsatz &amp;uuml;ber den Beginn der Schutzwirkung bei oraler Applikation: Perlinguale Gaben von Strophantin wiesen eine sehr hohe Resorption auf und seien daher zur Infarktprophylaxe und Schnelltherapie von Myokardinfarkten in Notsituationen vor der M&amp;ouml;glichkeit der Realisierung &amp;auml;rztlicher Hilfe geeignet. &amp;#8222;Aus den wieder gegebenen Messreihen folgt, dass mit perlingualer Gabe nach angegebener Vorschrift das Strophantin vom Patienten selbst in der Stunde der Not mit guter und sicherer Wirkung applizierbar ist.&amp;#8220;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;1973&lt;/b&gt; wies der schwedische Kardiologe Ehrhardt durch Einlagerung eines Kontrastmittels nach, dass Koronarthrombosen in allen F&amp;auml;llen nach der Herzmuskelnekrose und nicht vorher entstehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;1976&lt;/b&gt; ver&amp;ouml;ffentlichte die Medical Tribune in Nr. 44 eine Stellungnahme Manfred von Ardennes zur Frage der Resorption des Wirkmittels, nachdem die Kritiker diese Frage wieder aufgeworfen hatten: &amp;#8222;Es liegt eine gewisse Tragik darin, dass Herr Greef&amp;#8230; die perlingual gegebene Strophantinmenge nur zu einem sehr kleinen Teil in Blutkreislauf und Organismus wieder fand, weil er mit seinen Messungen zu sp&amp;auml;t nach Gabe begann und zu fr&amp;uuml;h vor Ausscheidung aufh&amp;ouml;rte. So kam  er &amp;#8230; zu dem falschen Resultat, dass es lingual (&amp;uuml;ber die Zungenschleimhaut) nur zu 1-2 % resorbiert wird. Aus direkten Messungen nach perlingualer Gabe von Tritium-markiertem g-Strophantin, die wir schon eine Minute nach Gabe begannen, ergab sich u. a.:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Die Resorption betr&amp;auml;gt 70 % und mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Nur etwa 3 Minuten nach Gabe besteht eine hohe Konzentration im Blutkreislauf (Wiederfindung!). Schon nach 10 Minuten ist die Konzentration in Folge der ungew&amp;ouml;hnlich schnellen Evasion (Eliminationsvorgang, der zur Verringerung des Wirkstoffs f&amp;uuml;hrt) aus dem Kreislauf auf etwa 1/500 abgesunken (Nichtwiederfindung!) &amp;#8230;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;1981&lt;/b&gt; berichtete der Bergwerkarzt Johannes Grabka &amp;uuml;ber das Ergebnis der Schnelltherapie stenokardischer Herzanf&amp;auml;lle (Angina pectoris)mit perlingualem Strophantin (Zerbei&amp;szlig;kapseln) durch ausgebildete Helfer in der Schachtanlage Westerholt-Polsum in Gelsenkirchen. Traten von 1972-1974 unter 229 Herzanf&amp;auml;llen 11 Todesf&amp;auml;lle auf, so waren es von 1975-80 unter der Strophantin-Schnelltherapie null Todesf&amp;auml;lle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im selben Jahr berichtete die Strodival-Hersteller-Firma Herbert, Wiesbaden, &amp;uuml;ber 3.645 schriftliche &amp;Auml;u&amp;szlig;erungen praktizierender &amp;Auml;rzte &amp;uuml;ber ihre Erfahrungen mit dem Strophantin enthaltenden Medikament Strodival: 3.552 Stellungnahmen, das sind 98 %,  waren eindeutig positiv. 93 &amp;#8211; zwei Prozent &amp;#8211; fielen eingeschr&amp;auml;nkt positiv aus. Eine negative Stellungnahme gab es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;1984&lt;/b&gt; untersuchten G. G. Beltz und andere im Institut f&amp;uuml;r Kardiovaskul&amp;auml;re Therapie in Wiesbaden und B. Schneider, Professor der Biometrie-Abteilung der Medizinischen Hochschule Hannover mit  klinisch-pharmakologischen Methoden die unterschiedlichen Strophantin-Wirkungen. Die durchgef&amp;uuml;hrten Experimente best&amp;auml;tigten die die gro&amp;szlig;e Therapiebreite perlingual applizierten Strophantins und seine Risikoarmut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im selben Jahr ver&amp;ouml;ffentlichte der Industrielle in der Recyclingbranche und Infarktpatient Erich Klimanek ein popul&amp;auml;res Buch &amp;#8222;Wer informiert ist, lebt l&amp;auml;nger!&amp;#8220;. Darin nimmt die Bedeutung des Wissens um die Vorbeugung und Behandlung mit Strophantin eine hervorragende Stellung ein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Arzt R. E. Dohrmann informiert im selben Jahr 1984 &amp;uuml;ber die positive Wirkung kombinierter Behandlung mit Strophantin und Pentoxyfillin (Firmenname Trental), das die Erythrozytenflexibilit&amp;auml;t verbessert  (erm&amp;ouml;glicht den Durchtritt roter Blutk&amp;ouml;rperchen durch extrem d&amp;uuml;nne Poren und beeinflusst die Flie&amp;szlig;eigenschaft des Blutes). 122 Patienten waren nach einer Woche, 22 weitere nach zwei Wochen &amp;#8222;vollst&amp;auml;ndig beschwerdefrei&amp;#8220;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;1985&lt;/b&gt; berichteten Professor B. Schneider und Hans Salz, Lehrbeauftragter f&amp;uuml;r Allgemeinmedizin der Universit&amp;auml;t Bonn, &amp;uuml;ber das Ergebnis einer nach strengen Kriterien durchgef&amp;uuml;hrten placebokontrollierten doppelblinden Praxisstudie &amp;uuml;ber die Wirkung perlingual applizierten g-Strophantins an 30 Patienten mit typischer Angina pectoris und typischem pathologischem EKG-Befund. Es ergab sich ein signifikanter positiver Therapieeffekt durch Strophantin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im selben Jahr publizierte Josef Herrmann, der als Chemiker Strodival entwickelte und viele Jahre betreute und &amp;uuml;berwachte, &amp;uuml;ber den Versuch, &amp;#8222;eine sich schl&amp;uuml;ssige und in der Empirie (Wirklichkeit)  bestens bew&amp;auml;hrte Therapie mittels des wissenschaftlich irrelevanten Resorptionsbegriffes &amp;uuml;ber Jahrzehnte immer wieder zu diskreditieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Nieper, der den amerikanischen Pr&amp;auml;sidenten John F. Kennedy behandelt hatte, schreibt in seinem 1985 ver&amp;ouml;ffentlichten Buch &amp;#8222;Revolution in Medizin und Gesundheit&amp;#8220;: &amp;#8222;Es liegt an der Orthodoxie der Lehre und der vorherrschenden Methode, die es verhindern, mit dem Geld, welches das Volk aufbringt, die dr&amp;uuml;ckenden Probleme einer L&amp;ouml;sung n&amp;auml;her zu bringen. Ein klassisches Beispiel daf&amp;uuml;r ist die Herausgabe der so genannten Greiser-Liste, in der eine Reihe von deutschen Hochschullehrern lebenswichtige, unersetzbare Medikamente f&amp;uuml;r die Herzbehandlung und zur Verh&amp;uuml;tung des Herzinfarktes als unbrauchbar erkl&amp;auml;ren, weil sie diese nicht anerkennen. Ein &amp;Uuml;bergriff in die von der Verfassung garantierte Freiheit der Wahl, wie er krasser und reaktion&amp;auml;rer nicht sein k&amp;ouml;nnte. Nat&amp;uuml;rlich wird das Verdikt &amp;uuml;ber Medikamente ohne jedwede praktische eigene Erfahrung der dort beteiligten Hochschullehrer ausgesprochen.&amp;#8220;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es handelt sich um so genannte &amp;#8222;Mietm&amp;auml;uler&amp;#8220;. Sie jubeln Medikamente f&amp;uuml;r ihre Auftraggeber von der Pharmaindustrie hoch, andere &amp;#8211; unliebsame &amp;#8211; reden und schreiben sie kaputt. Ihr unw&amp;uuml;rdiges Motto vom ethischen Standpunkt: wes Brot ich ess, des Lied ich sing.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#8222;Aus der Geschichte  war schon fr&amp;uuml;her &amp;Auml;hnliches bekannt&amp;#8220;, schreibt Hans Nieper in seinem Buch.  &amp;#8222;Es f&amp;uuml;hrte immer zur Disqualifikation der Verdammer, nicht der verdammten Medikamente.&amp;#8220;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;1988&lt;/b&gt; gab R. Ellinger eine gedr&amp;auml;ngte &amp;Uuml;bersicht &amp;uuml;ber g-Strophantin peroral. Darin sind die wichtigsten wissenschaftlichen Arbeiten und die Bestandteile der komplexen Gesamt-Herz-Pr&amp;auml;vention &amp;uuml;bersichtlich angef&amp;uuml;hrt. Sie enth&amp;auml;lt den Hinweis, dass g-Strophantin nur innerhalb von 30 Minuten pr&amp;auml;ventiv wirken kann. Danach sind die Mikrozirkulationsst&amp;ouml;rungen mit &amp;Uuml;bergang in die Myokardnekrose irreversibel. Das bedeutet, dass Infarktgef&amp;auml;hrdete die Zerbeisskapseln unterwegs mit sich tragen m&amp;uuml;ssen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im selben Jahr ver&amp;ouml;ffentlichte Dohrmann seine &amp;#8222;kritischen Anmerkungen zur Wirksamkeit von g-Strophantin&amp;#8220;. &amp;#8222;Bis Mitte des vorigen Jahrhunderts war Strophantin im deutschsprachigen Raum allgemein anerkannt und weit verbreitet. Demgegen&amp;uuml;ber hielt Strophantin im angloamerikanischen Sprachraum und Frankreich keinen nennenswerten Einzug in die Herztherapie&amp;#8230;  Es ist denkbar, dass patriotische Neigungen dazu beitrugen. Wie nicht selten wurden mit der Zuwendung zur angloamerikanischen Sph&amp;auml;re bew&amp;auml;hrte eigene Methoden all zu schnell als obsolet deklariert &amp;#8230; So wurden an einer bekannten westdeutschen Universit&amp;auml;tsklinik von einem sich selbst als bedeutend deklarierten kardiologischen Ordinarius die Anwendungen von Strophantin kategotisch verboten &amp;#8230;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strophantin besitzt eine kardioprotektive Wirkung und bereichert die therapeutische Palette des Arztes &amp;#8230; Vorteile von Strophantin:&lt;br /&gt;
1.Keine Kontraindikationen &amp;#8230;&lt;br /&gt;
2.keine Interaktionen zu anderen erforderlichen Medikamenten bekannt. Auch &amp;#8230; Digitalisierung f&amp;uuml;hrt zu keiner toxischen &amp;Uuml;berdigitalisierung.&lt;br /&gt;
3.Die von weniger als 10% angegebenen Nebenwirkungen von perlingual genommenem Strophantin in Form von Zahnfleischreizungen sind unbedeutend, ebenso &amp;#8230; die teilweise leichte laxierende (abf&amp;uuml;hrende) Wirkung &amp;#8230;&amp;#8220;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;1989&lt;/b&gt; entdeckten R. J. Adams und T. Powell zwei verschiedene Rezeptoren (Empfangsstationen  einer Zelle oder eines Organs f&amp;uuml;r spezifische Reize) im Herzmuskel, die auf verschieden starke Konzentration unterschiedlich ansprechen. Dadurch scheint die verschiedenartige Strophantinwirkung &amp;#8230; zustande zu kommen: inotrope (mit Wirkung auf die Leistungsf&amp;auml;higkeit oder verbesserte Kontraktilit&amp;auml;t des Herzmuskels) durch h&amp;ouml;here Dosen des Medikaments, protektiv-antistenokardische (bei Angina pectoris sch&amp;uuml;tzende) durch niedere Dosen, wobei die Dosierung von der Applikationsform induziert (vorgegeben)  ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;1991&lt;/b&gt; riet Kaegelmann dem Chemiker der Farbwerke Hoechst Walter D&amp;uuml;rsch zur Strodival-Therapie. Er war durch die H&amp;ouml;lle seiner Herzerkrankung gegangen, hatte mehrere Herzinfarkte durchgemacht und Byp&amp;auml;sse gelegt bekommen. Die Behandlung D&amp;uuml;rschs durch den Internisten und Strophantinkenner Hans Kaegelmann verz&amp;ouml;gerte sich durch die gesellschaftliche Unterdr&amp;uuml;ckung des Medikaments, das sich sp&amp;auml;ter f&amp;uuml;r D&amp;uuml;rsch als Lebensretter erwies. Ging es D&amp;uuml;rsch w&amp;auml;hrend der langen Behandlungszeit ohne Strophantin immer schlechter, trat unter der Behandlung mit Strodival eine rasch fortschreitende Besserung ein. Aus Dankbarkeit verfasste der Naturwissenschaftler  D&amp;uuml;rsch eine 867seitige, zweib&amp;auml;ndige Buchdokumentation &amp;uuml;ber seine Geschichte und das &amp;#8222;g&amp;ouml;ttliche&amp;#8220; Strophantin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
D&amp;uuml;rsch k&amp;auml;mpfte unverdrossen um den besch&amp;auml;digten Ruf des Wirkmittels, dem er so viel verdankte &amp;#8211; und rannte gegen eine Gummiwand aus Gleichg&amp;uuml;ltigkeit und Verantwortungslosigkeit bei den zahlreichen angeschriebenen &amp;#8222;Eliten&amp;#8220; unseres Landes, was erschrecken muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;1993&lt;/b&gt; erhielten auch die Abgeordneten  des Deutschen Bundestages ohne Ausnahme eine das Wesentliche enthaltende Infoschrift &amp;uuml;ber den Segen eines ganz au&amp;szlig;ergew&amp;ouml;hnlich und breit und einfach und kosteng&amp;uuml;nstig einsetzbaren Probleml&amp;ouml;sers der Spitzenklasse in der Herzbehandlung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kein Einziger der Volksvertreter reagierte. Kein Einziger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine B&amp;uuml;rgerin mit Herzproblemen meldete sich.  Sie hatte die Infoschrift &amp;uuml;ber Strophantin in einem Papierkorb des Hohen Hauses gefunden. Ihr konnte geholfen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;1995&lt;/b&gt;, am 16. Oktober, verstarb Dr. Berthold Kern, ohne die Fr&amp;uuml;chte seines Lebenswerkes geerntet zu haben, von weiten Teilen der Schulmedizin bis zuletzt in unw&amp;uuml;rdiger Weise geschm&amp;auml;ht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;1996&lt;/b&gt; fand am 22. M&amp;auml;rz in der Stuttgarter Handelskammer eine &amp;ouml;ffentliche Ehrung Kerns statt. Die Laudatio hielt Dr. Hartmut K&amp;ouml;hler, Repr&amp;auml;sentant eines Zivilcourage-Fonds.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=red size=2&gt;&lt;b&gt;Dr.Friedrich Lautemann&lt;br /&gt;
Gr&amp;uuml;nder des Viktoria Instituts&lt;br /&gt;
f&amp;uuml;r Lebens- und Gesundheitshilfe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.viktoria-institut.net&quot;&gt;http://www.viktoria-institut.net&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.nichtraucher-hydrovital.de&quot;&gt;http://www.nichtraucher-hydrovital.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
friedrich-lautemann@viktoria-institut.net&lt;/b&gt;&lt;/font&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;

&lt;center&gt;&lt;img width=&quot;116&quot; height=&quot;138&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://twoday.net/static/herzinfarkt/images/foto_lautemann.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Dr. Friedrich Lautemann&lt;/center&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;</description>
    <dc:creator>Gobsch (mailto:&amp;#104;&amp;#101;&amp;#108;&amp;#109;&amp;#117;&amp;#116;&amp;#64;&amp;#103;&amp;#111;&amp;#98;&amp;#115;&amp;#99;&amp;#104;&amp;#46;&amp;#100;&amp;#101;)</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Gobsch</dc:rights>
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