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    <title>Herzinfarkt (Rubrik:Gaestebucheintrag von Dr Martin Eitel)</title>
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    <dc:publisher>Gobsch</dc:publisher>
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    <dc:date>2005-03-30T09:59:36Z</dc:date>
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    <title>Herzinfarkt</title>
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    <title>G&amp;auml;stebucheintrag von Dr. Martin Eitel</title> 
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    <description>&lt;font color=red size=3&gt;&lt;b&gt;507   	 Datum: 2005-01-28 02:08:48&lt;br /&gt;
Dr. Martin Eitel ( M.Eitel@gmx.net / keine Homepage) schrieb:&lt;/b&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezugnehmend insbesondere auf die Beitr&amp;auml;ge des Herrn Medizinstudenten Michael Zimmermann und die von ihm ausgel&amp;ouml;ste kontroverse Diskussion sehe ich mich zu einem Beitrag veranla&amp;szlig;t:&lt;br /&gt;
Genausowenig wie die Rechtswissenschaft ist auch die moderne Medizin keine Wissenschaft, auch wenn sie sich hochwissenschaftlich gibt; sie ist, wie bereits Dr. med. Vernon Coleman im einzelnen dargestellt hat (vgl. V. Coleman, Die moderne Medizin ist keine Wissenschaft) tats&amp;auml;chlich ein moderner Hokuspokus, bei dem Aberglaube, falsche Diagnosen, subjektive Meinungen, Arroganz und Ignoranz den Vorrang vor irgendeiner Form der Wissenschaftlichkeit haben. Die traurige Wahrheit ist, da&amp;szlig; die Schulmedizin inzwischen nichts weiter als Mittler zwischen Pharma-Industrie und Patient ist. Ein skandal&amp;ouml;ser Vorgang bez&amp;uuml;glich von Arzneimittelherstellern gesponserter Arztsoftware verdeutlicht diese Entwicklung. Inzwischen sind wir so weit, wie einem vor wenigen Wochen ausgestrahlten Bericht der Fakt-Redaktion im ZDF zu entnehmen war, da&amp;szlig; die Pharma-Firmen wie z.B. ratiopharm in Zusammenarbeit mit Software-Entwicklern Praxissoftware f&amp;uuml;r &amp;Auml;rzte entwickeln lassen, wobei die Software dann durch die Men&amp;uuml;f&amp;uuml;hrung den Arzt, insbeondere wenn er bei vollem Wartezimmer unter Zeitdruck ist, verst&amp;auml;rkt zur Verschreibung der von der entsprechenden Arzneimittelfirma hergestellten Mittel hinf&amp;uuml;hrt. Zwar wenden heutige &amp;Auml;rzte durchaus wissenschaftliche Methoden an, aber sie werden dadurch genausowenig zu Wissenschftlern wie eine Schreibkraft durch Verwendung eines Textverarbeitungsprogramms zur Informatikerin wird. Die Anwendung wissenschaftlicher Methoden &amp;auml;ndert nichts daran, da&amp;szlig; das therapeutische Vorgehen der heute t&amp;auml;tigen &amp;Auml;rzte weithin auf subjektiven Beobachtungen, frommen Erwartungen und unbewiesenen Theorien beruht (Coleman, aaO.). Vor diesem Hintergrund, und damit kommen wir wieder zum Thema Strophantin, ist es nat&amp;uuml;rlich auch nicht verwunder-lich, da&amp;szlig; die umfangreichen praktischen Erfahrungen von Prof. Edens und Dr. Kern mit Strophantin und die positiven Wirkungen auf herzkranke Patienten die Schulmedizin nicht wirklich interessieren. Auch wird v&amp;ouml;llig ignoriert, da&amp;szlig; in den f&amp;uuml;nf neuen Bundesl&amp;auml;ndern bis 1989 Strophantin gro&amp;szlig;e Bedeutung hatte; aber damals hatten bekanntlich die Dr&amp;uuml;ckerkolonnen der westlichen Pharmaproduzenten noch keinen Zugang zu den Arztpraxen in den neuen Bundesl&amp;auml;ndern.&lt;br /&gt;
Wenn es nicht gelingen sollte, die noch zugelassenen Strophantin-Mittel durch eine Ausnahme von der Verschriebungspflicht f&amp;uuml;r den deutschen Markt zu retten, wird es aber wohl vermutlich schon &amp;uuml;ber Internet-Apotheken noch irgendeinen Weg geben, solche Mittel aus dem Ausland zu beziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://two.guestbook.de/gb.cgi?gid=203491&amp;amp;prot=&amp;amp;eid=0&amp;amp;skip=0&quot;&gt;http://two.guestbook.de/gb.cgi?gid=203491&amp;amp;prot=&amp;amp;eid=0&amp;amp;skip=0&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Gobsch (mailto:&amp;#104;&amp;#101;&amp;#108;&amp;#109;&amp;#117;&amp;#116;&amp;#64;&amp;#103;&amp;#111;&amp;#98;&amp;#115;&amp;#99;&amp;#104;&amp;#46;&amp;#100;&amp;#101;)</dc:creator>
    <dc:subject>Gaestebucheintrag von Dr Martin Eitel</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Gobsch</dc:rights>
    <dc:date>2005-01-28T09:13:48Z</dc:date>
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